Fondsbasierte Vermögensverwaltung

Ein Sportler, der in mehreren Disziplinen an den Start geht, braucht für jeden Wettbewerb die passende Ausrüstung - und ein Depot, das in jeder Börsensituation die bestmögliche Performance erzielen soll, benötigt die geeigneten Investmentfonds. Wer sich bei der Auswahl lediglich auf die Produkte der Fondsgesellschaft seiner Hausbank beschränkt, vergibt möglicherweise die Chance auf eine höhere Rendite. Ein Problem, das die FIVV AG nicht kennt: Denn ihre Berater vergleichen zunächst sämtliche Fondsprodukte, die es auf dem weltweiten Markt gibt - und filtern die besten heraus. Dieser Ansatz garantiert eine objektive Fondsauswahl, die ideal auf Ihre individuellen Ziele zugeschnitten ist. Die Fondsbasierte Vermögensverwaltung empfiehlt sich für Investoren, die ein Vermögen ab 100.000 Euro unabhängig und professionell verwalten lassen möchten.

Musterdepots

Entsprechend Ihrer Chance- Risiko-Neigung haben Sie die Möglichkeit zwischen den Strategien Rendite, Ausgewogen, Wachstum und Offensiv zu wählen. Die jeweiligen Strategien setzen in Ihrer Ausrichtung die Schwerpunkte von defensiv (hoher Rentenanteil) bis hin zu offensiv (hoher Aktien- und Rohstoffanteil). Aktives Management sowie kontinuierliches Rebalancing sollen für weitere Stabilität sorgen.

 

FIVV renditeorientiertes Depot

 

FIVV ausgewogenes Depot

 

FIVV wachstumsorientiertes Depot

 

FIVV offensives Depot

 

(Stand April 2012)

 

 

Kooperationspartner

 

Die European Bank for Fund Services GmbH (ebase®), 100%ige Tochtergesellschaft der comdirect bank AG, positioniert sich mit innovativen Depot- und Kontolösungen als B2B Direktbank. Das erweiterte Produkt- und Leistungsspektrum schafft B2B spezifische Lösungen für Vermögensaufbau und die Vermögensanlage. ebase ist Full-Service Partner für Finanzvertriebe, Versicherungen , Vermögensverwalter sowie Investmentgesellschaften und steht für das B2B Geschäft der comdirect Gruppe. Mehr als 63.000 Vermittler nutzen die ebase als Partner für Investment Depot- und Kontoführung ihrer Kunden.

 

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Quartalsbericht

Stand: 31.03.2012

 

Spricht man heute von einer enormen Flut, so ist es wahrlich nicht einfach, die Gedanken an das verheerenden Erdbeben und die damit verbundene Flutwelle in Japan zu unterdrücken. Die aktuellen Meldungen über eine erneute Flut im ersten Quartal dieses Jahres haben jedoch alles andere als einen negativen Einfluss auf die Kapitalmärkte – im Gegenteil! Denn die Rede ist von der „Flut des billigen Geldes“, welche den Finanz- und Kapitalmärkten durch die Notenbanken dieser Welt zur Stabilisierung bereitgestellt wurde, mit erfreulicher Wirkung.

Bereits Anfang August, nach Herabstufung der US-Bonitätsnote und den erheblichen Kurseinbrüchen an nahezu allen Börsen dieser Welt, haben wir in einer Pressemeldung die damalige Kursbewegung kommentiert und aufgerufen „Ruhe zu bewahren“. Mehr sogar, wir haben an private Investoren appelliert, schrittweise in die inzwischen teils billigen und sehr attraktiven Aktienmärkte einzusteigen. Diejenigen, die diesem Aufruf nicht gefolgt sind – und es sind eine ganze Menge – können einem fast schon leidtun. Als Vermögensverwalter haben wir selbstverständlich danach gehandelt und in unseren Depots qualitativ hochwertige, jedoch sehr attraktiv bewertete Unternehmen mit aufgenommen. Mit Erfolg, denn seitdem erzielten die Depots sehr schöne Kurssteigerungen.

•     Rückblick und aktuelle Markteinschätzung:

Die internationale Schuldenkrise, insbesondere in den südlichen Eurostaaten, beschäftigt die Anleger bereits sehr lange. Auch wir haben wiederholt darüber berichtet und leider ist weiterhin kein Ende der Krise in Sicht. Griechenland hingegen vermeldet indes „Vollzug“. Denn der Schuldenschnitt ist abgeschlossen. Zum Umtausch standen griechische Anleihen im Gegenwert von 177,2 Mrd. Dollar. Private Anleger stimmten einem Umtausch und somit einem Forderungsverzicht von rund 152 Mrd. USD zu. Dies entsprach einer Beteiligungsquote von über 85 Prozent. Somit war der Weg einer Zwangsumschuldung der restlichen Gläubiger geebnet. Alle erhielten anschließend 31,5 Prozent des ausstehenden Nennwertes der bisherigen Anleihen in Form eines neuen Papiers. Dieses ist mit einer Laufzeit bis 2042 und einem gestaffelten Zinssatz, beginnend mit 2 Prozent in den ersten drei Jahren bis hin zu 4,3 Prozent ab dem Jahre 2022, ausgestaltet. Zu dieser durch den ESFS abgesicherten Anleihe erhalten die Anleger ein weiteres Wertpapier. Die Verzinsung wird abhängig von der Entwicklung des griechischen Bruttoinlandsproduktes sein. Bezugsgrößen sind das bis dahin von der europäischen Statistikbehörde veröffentlichte BIP für Griechenland sowie ein bereits heute festgelegter BIP-Referenzwert. Da die Situation in Griechenland schon lange nichts Neues mehr ist, sollte zumindest vorrübergehend durch den erfolgreichen Schuldenschnitt etwas Ruhe einkehren. Einig sind wir uns aber allemal: Die Verschuldungsprobleme sind bei weitem nicht gelöst, egal in welcher Volkswirtschaft. Trotzdem überwiegen aktuell viele positive Ereignisse, wodurch weiterhin Potenzial für die Kurse besteht. Manche Experten, die noch vor kurzem das Ende von Europa oder der gemeinsamen Währung prognostizierten, sprechen gar schon von einem „Teil-Ende“ der Krise. Dieser Optimismus resultiert zum einen aus der enormen Liquidität, die den Kapitalmärkten durch zahlreiche Notenbanken zugeführt wurde, zum anderen aber auch aus positiven Konjunkturentwicklungen in aller Welt. So ist etwa in den USA bereits seit letztem Jahr die Gelddruckmaschine in vollem Gange. Im ersten Halbjahr 2011 wurden bereits rund 600 Mrd. USD den Kapitalmärkten zugeführt, bevor im Herbst mittels einer Umschichtung der kurzlaufenden Anleihen in länger laufende eine verkappte Gelddruckaktion gestartet wurde (sog. „Operation Twist“). Hierdurch konnte die FED die langfristigen Zinsen drücken und die Wirtschaft ankurbeln. Die EZB hingegen hielt unter Führung von Jean-Claude Trichet weiter an der Politik des knappen Geldes fest. Mit dem Führungswechsel und dem neuem EZB-Chef Mario Draghi war damit schlagartig Schluss. Europäische Banken konnten sich Liquidität zu einem Zinssatz von gerade einmal 1 Prozent und einer Laufzeit von drei Jahren bei der Zentralbank besorgen. Insgesamt wurde daraufhin an europäische Banken die Rekordsumme von 1 Billion Euro ausbezahlt. Bis zum heutigen Zeitpunkt wurde unter anderem dadurch die EZB-Bilanzsumme auf über 3.000 Mrd. Euro aufgebläht.

Dies entspricht rund dem Doppelten im Vergleich zur Bilanzsumme aus dem Jahre 2008. Wie auch die amerikanische Notenbank unter Ben Bernanke jüngst verlauten ließ, ist anzunehmen, dass viele weitere Notenbanken auch künftig an der Politik des lockeren Geldes festhalten werden. Die enorme Liquidität dient somit als wichtige Stütze für den Aktienmarkt, denn sowohl Aktien, Rohstoffe als auch die Sachwerte im Allgemeinen werden weiterhin diejenigen Vermögensgüter sein, in die die vorhandenen Gelder fließen – und davon sind mehr denn je vorhanden. Sowohl die niedrigen Börsenumsätze als auch die eigens beobachtete Stimmung auf diversen Börsentagen zeigen, dass noch immer sehr viele Anleger den Einstieg nicht gewagt haben, diese aber nach eigenen Aussagen kurz vor einer Investition stehen. Das Argument der meisten Anleger ist stichhaltig, denn trotz der guten Entwicklung des Aktienmarktes sprechen so langsam mehr und mehr Indikatoren für ein anhaltend freundliches Umfeld - wie auch bereits im August des letzten Jahres, nur da wollte uns kaum jemand glauben.

So verzeichnete z. B. der für ifo-Geschäftsklimaindex den nun fünften Anstieg in Folge und signalisiert unter den 7.000 befragten Unternehmen eine positive Einschätzung der Geschäftslage sowie eine positive Erwartung auf Sicht der kommenden sechs Monate. Wie auch den jüngsten Ergebnissen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zu entnehmen ist, rechnet die Mehrheit der Deutschen in den nächsten Monaten mit einer Zunahme ihres persönlichen Einkommens. Der GfK-Konsumklimaindex misst die Konsumneigung von rund 2.000 repräsentativen Haushalten und gibt Auskunft über geplante Ausgaben auf Sicht von 12 Monaten. Zugegeben, so mag Deutschland unter den europäischen Ländern ganz klar auf der Sonnenseite stehen, doch zeichnet sich selbst in den USA langsam Entspannung und Optimismus ab. Denn auch das amerikanische Pendant zum deutschen Konsumklimaindex, der „Consumer Confidence Index“, zeigt eine sich aufhellende Entwicklung. Er gilt sowohl als Frühindikator der wirtschaftlichen Entwicklung in den Vereinigten Staaten als auch als zentraler Indikator für die Konsumausgaben, die etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung ausmachen. Darüber hinaus korreliert das Verbrauchervertrauen eng mit der amerikanischen Arbeitslosigkeit - und auch diese zeigt seit kurzem erste Schritte in die richtige Richtung. Auf wöchentlicher Basis werden die Erstanträge für Arbeitslosenhilfe ermittelt. Während diese Anfang 2009 noch bei über 600.000 Neuanträgen lagen, reduzierten sie sich auf „nur noch“ 350.000.

Inzwischen ist der US-Arbeitsmarkt, zumindest aus diesem Blickwinkel, an einem entscheidenden Punkt angelangt. Bei einem Niveau zwischen 300.000 – 350.000 reduziert sich die US-Arbeitslosenquote nachhaltig. Aktuell liegt diese bei 8,3 Prozent.

Im letzten Quartalsbericht haben wir bereits auf die bevorstehenden Wahlen in diesem Jahr hingewiesen (11 Stück an der Zahl). Die wichtigste sicherlich in den USA. Betrachtet man die Entwicklung der US-amerikanischen Aktienmärkte seit 1980 (gemessen am S&P 500 Total Return Index), so zeigten diese in den Wahljahren in sieben von neun Fällen stets positive Entwicklungen.

Auch diesmal, so scheint es, können die USA mit einer guten Wirtschaftsentwicklung überraschen. Anders als für die meisten europäischen Volkswirtschaften, rechnen Experten in den USA mit einem Wirtschaftswachstum von rund 2,5 Prozent (Quelle: Bloomberg, Mischpreis aller Drittanbieter). Entscheidender als das US-Wirtschaftswachstum wird allerdings das globale Wachstum sein. Dieses beläuft sich nach Schätzungen 2012 auf rund 3 Prozent.  Allen voran unterstützt vom weiterhin intakten Wachstum der neuen Welt – Asien! Wenn auch mit leicht rückläufigem prozentualem (realem) Wachstum (Prognose 2012: +7,5 Prozent), ist das nominale Wachstum weiterhin auf hohem Niveau. Anders als die westlichen Volkswirtschaften hat China noch viele Möglichkeiten, die Konjunktur – insbesondere den eigenen Binnenmarkt – zu stützen. So liegt das chinesische Zinsniveau mit 6,5 Prozent weit über dem von Deutschland (1 Prozent) oder den USA (0 – 0,25 Prozent). Auch die Mindestreservesätze für chinesische Geschäftsbanken dienen der chinesischen Notenbank (People´s Bank of China) zur Steuerung der Liquidität an den Kapitalmärkten. Aktuell sind Geschäftsbanken verpflichtet, über 20 Prozent der Kundeneinlagen zu hinterlegen. Möchte die Notenbank der Wirtschaft mehr Geld zuführen, so kann dies durch gezielte Senkung der Zinsen oder Reservesätze geschehen.

Welche Unternehmen wir aktuell bevorzugen, welche Überlegungen dahinter stehen und wie wir die aktuellen Märkte einschätzen können Sie dem ausführlichen Marktbericht entnehmen. Teilen Sie uns hier Ihre Kontaktdaten mit.